Bewegungsgeschichten

 

1)

Bewegungsgeschichte mit Yogaübungen
Eine Reise in den Tiergarten
 
Heute wollen wir eine Reise zu den Tieren machen. Aber wie kommen wir dahin? NAME hast du eine Idee? Mit dem Flugzeug, dem Zug, dem Rad, zu Fuß oder mit dem Bus? (je nachdem was gewählt wurde, stellen wir die Reise dar).
 
So jetzt sind wir alle da. Aber bevor wir hineingehen können müssen wir uns natürlich auch eine Eintrittskarte kaufen, dazu gehen wir zur Kassa um uns eine Eintrittskarte für den Tiergarten zu kaufen. Hier hat jeder von euch ein wenig Geld um sich eine zu kaufen. Stellt euch alle hintereinander in einer langen Reihe vor der Kassa an und kauft euch eine Eintrittskarte. Wer schon eine hat kann sich auf die Wartebank (=Langbank) setzen.
(Die Kinder stellen sich vor dem Kartonhaus in einer Reihe an, ich sitze im Haus und gebe den Kd für einen Muggelstein eine Eintrittskarte)
 
So jetzt können wir gemeinsam hinein gehen. Beim ersten Gehege (=Kletterwand) sehen wir ein Tier, welches ganz laut brüllt (wie ein Löwe brüllen) und stolz auf seinen Pfoten über einen Baumstamm geht (über Langbank maschieren).
 
Nun machen wir den Löwen einmal nach:
Der Löwe
Setzt euch in den Fersensitz. Atmet ein. Beim Ausatmen streckt ihr die Zunge raus und reißt die Augen auf. Wenn ihr wollt, könnt ihr auch wie ein Löwe brüllen. Wofür das gut ist: Der Löwe hilft gegen Verspannungen im Kiefer und Kopfschmerzen.
Wir machen schnell ein Foto (mit den Händen einen Fotoapparat darstellen) und gehen weiter.
Plötzlich spüren wir etwas auf unseren Füßen. Wir schrecken uns (Schrecklaut machen) und laufen ein Stück davon.
Das war eine Schlange. So hat die Schlange gemacht. Wir wollen sie einmal nachmachen.
Die Schlange
Die Kinder liegen auf dem Bauch. Heben die Brust an, bis der Körper einen Bogen bildet. Die Hüfte bleibt auf der Matte. Nicht die Schultern hoch ziehen! Wofür es gut ist: Die Schlange hält die Wirbelsäule gesund und beweglich.
Wir können auch einen Baum machen:
Der Baum
Hebt einen Fuß an und stellt die Fußsohle gegen den Oberschenkel des andren Beines. Euer Standbein ist jetzt eine starke Wurzel. Steckt die Arme über den Kopf. Sie bilden die Äste des Baumes. Wofür es gut ist: Der Baum schult die Konzentration und Körperbeherrschung.
Nun laufen wir ein Stück weiter. Ganz schnell fliegt da etwas über unserem Kopf vorbei. Was war das? Es war ein Vogel.
 
Der Vogel geht so:
Der Vogel
Im aufrechten Stand die Arme vorn auf Schulterhöhe heben, Handflächen aneinander legen, dann die Arme seitlich auf Schulterhöhe ausbreiten und auf die Zehenspitzen stellen, Arme wieder nach vorn führen, bis sich die Handflächen berühren und gleichzeitig die Fußsohlen wieder an den Boden stellen. Die Bewegungen einige Male abwechseln.
Und dieser Vogel hat eine wunderschöne Blume im Schnabel. Diese Blume heißt Lotusblume.
 
So sieht die Lotusblume aus:
Die Lotusblume
Die Grundstellung ist immer gleich: Einen Fuß auf einen Oberschenkel und den anderen Fuß auf den anderen Oberschenkel geben. Dann aufrecht sitzen. In dieser Variante werden die Arme nach außen geöffnet. Die Handflächen zeigen zum Himmel.
Wir gehen weiter und beim letzten Gehege (=Kletterwand) sehen wir ein Krokodil mit einem großen Maul.
Und das Krokodil macht so:
Das Krokodil
Die Kinder liegen auf dem Rücken und stecken die Arme zur Seite. Winkelt die Beine an. Beim Ausatmen dreht ihr die Beine langsam zur Seite. Dreht den Kopf entgegen der Beinrichtung. Wechselt dann die Seiten. Wofür es gut ist: Das Krokodil dehnt und stärkt die Rückenmuskeln.
Das war das letzte Tier, das es zu sehen gibt. Nun machen wir uns wieder auf den Weg nach Hause. NAME mit was fahren wir nach Hause? (je nachdem stellen wir unsere Heimreise dar). Zuhause angekommen fallen wir sofort in unser Bett, legen uns auf den Bauch und schlafen ein weil wir so müde sind.
 
Wer eine Hand auf seinem Rücken spürt steht langsam auf und geht in den Gruppenraum und darf sich dort noch ein Spiel am Tisch suchen.
 
Die einzelnen Yogaübungen werden immer zuerst von mir vorgezeigt und danach gemeinsam ausprobiert.
2)
Im Märchenwald
 
Ich möchte heute mit euch den Märchenwald besuchen. Dieser ist voller Gefahren, aber auch voller wundersamer Dinge.
 
Wir treffen uns beim Lebkuchenhaus der alten Hexe – wir gehen zum Kartonhaus.
Klopfen wir einmal am Haus an und schauen ob die Hexe zuhause ist – anklopfen.
Niemand da? Schade, vielleicht ist sie gerade dabei nach Hänsel und Gretel Ausschau zu halten.
Wir gehen weiter und entdecken einen bösen Wolf. – gehen.
Er möchte uns dazu verführen vom Weg abzugehen und Blumen zu pflücken. – so tun als ob man Blumen pflückt.
Doch wir wissen was der Wolf im Schilde führt. Ich bin jetzt der Wolf und versuche euch zu fressen. Ihr müsst vor mir davon laufen und wenn ich euch geschnappt habe, dann flüchtet ihr schnell zum Hexenhaus um dort eure Wunden zu pflegen. – spielen.
Nun probieren wir einmal einen anderen Weg aus. Wo mag der wohl hinführen?
Wir laufen ein Stück weiter – laufen.
Doch halt! Seht ihr das kleine Männchen, welches lustig singend um das Feuer hüpft – rotes Tuch hinlegen und rundherum im Kreis darum hüpfen und sagen „Ach wie gut, dass niemand weiß, dass ich Rumpelstilzchen heiß.“.
Da kommt plötzlich ein kleiner Frosch angehüpft. Wir hüpfen ihm nach. – wie ein Frosch hüpfen.
Nun ist er aber in dem tiefen Fluss verschwunden. Ich glaube er will ans andere Ufer. Kommt wir schwimmen im nach. – Schwimmbewegungen machen.
Endlich haben wir es geschafft. Nun ist uns aber ganz kalt. – Zitterbewegungen machen.
Wir brauchen nun die Sonne damit sie uns wieder trocknet und wärmt. – Spiel: Eishexe und Sonnenhexe.
Zum Wärmen gibt es die gute Sonnenhexe.
Doch aufgepasst wenn die Eishexe kommt. Dann ist euch so kalt, dass ihr zu Eis werdet und erstarrt stehen bleibt. Die Sonnenhexe kann euch dann wieder auftauen. – spielen.
Jetzt sind wir alle wieder trocken und können weitergehen. – gehen.
Wir müssen nun über einen großen Hügel gehen – auf der Langbank gehen.
Was sehen wir da? Eine riesengroße Rosenhecke.
Wir müssen durch sie hindurch. Wir holen mit dem Schert aus und versuchen die Rosenhecke auseinander zu schneiden um hindurch zu kommen. – so tun als ob.
Da öffnet sich die Hecke plötzlich von ganz alleine und wir sehen ein großes Schloss.
Wir entdecken den Turm und steigen die Treppe hinauf. – Treppensteigenbewegungen machen.
Da liegt im Zimmer ein wunderschönes Mädchen, welches schläft.
Wir werden plötzlich ganz müde von der langen Reise und schlafen auch ein – auf den Boden legen.
Nach dem Schlafen wollen wir noch einen anderen Weg gehen.
Doch um dort hinzugelangen brauchen wir einwenig Feenstaub.
Eine nette Fee hat mir einen gegeben.
Jedes Kd, welches ein wenig Feenstaub auf den Kopf bekommen hat, darf sich nun für den Garten anziehen um dort nach weiteren Abenteuern zu suchen. – Glitzerstaub auf die Köpfe der Kd streuen.
 
 
3)
Die Schatzsuche
 
 
Gestern, als ich in meinen Postkasten schaute, fand ich darin ein altes, zusammengerolltes Stück Papier. Neugierig entrollte ich das Papier, um zu sehen, was es wohl ist. Ich hatte eine Schatzkarte bekommen. Jedoch war keine Briefmarke und kein Absender darauf. So fragte ich mich, wer sie mir geschickt hat. (Karte durchgehen lassen) Wisst ihr es?
Ich würde gerne den Schatz suchen. Wollt ihr mitkommen? Na dann mal los. Aber zuerst müssen wir wissen, wo der Schatz liegt. Aha, hier steht man muss auf die Galapagos – Inseln reisen um ihn finden zu können. Schauen wir einmal, wo die Galapagos – Inseln sind. (mit den Kd. am Globus suchen)
 
Am besten fahren wir mit dem Zug zum Flughafen. Aber, es ist ja schon so spät. Da müssen wir uns beeilen und laufen, damit wir den Zug noch erwischen. (laufen)
Puh, das war knapp. Aber wir waren schnell genug und haben den Zug erwischt und können losfahren. (alle hängen sich hinter mir an die Schultern an und wir fahren ein Stück mit dem Zug)
So jetzt sind wir auch schon am Flughafen.
Und wir fliegen mit dem Flugzeug nach Nordamerika. (Arme ausbreiten und fliegen: Kurven laufen und Turbulenzen nachahmen)
Das Flugzeug landet und wir können aussteigen. (stehen bleiben)
Nun müssen wir noch ein Stück mit dem Rad fahren. (auf den Boden legen und „Rad fahren“)
Um auf die Galapagos – Inseln zu gelangen, müssen wir an der Küste ankommen. Jetzt liegt vor uns das Meer. Mit dem Rad können wir jetzt nicht mehr weiterfahren. Um hinüberkommen, steigen wir von unserem Rad (aufstehen) und setzten uns in ein Ruderboot und rudern (auf den Boden setzen und Ruderbewegungen machen).
Wir müssen uns aber beeilen, da es schon finster wird und da es im Meer Haie gibt.
Ist jeder, ohne dass ihn ein Hai geschnappt hat, auf die Insel gekommen?
Dann können wir jetzt mit der Schatzsuche beginnen.
 
(Tipp: danach passende Bewegungslandschaft mit anschließender Schatzsuche - Massage)
 
4)
Winterspaziergang
Ziele:
  • Aufwärmen, Einstimmen auf Bewegung
  • Förderung der Fantasie / des Vorstellungsvermögens
 
Freut ihr Euch auch so wie ich über den Schnee? Wir wollen heute in unserer Vorstellung (als Vorbereitung) einen „Winterspaziergang“ machen. Bewegungen nachmachen.
Wir wachen eines Tages auf und sehen, dass es in der Nacht stark geschneit hat!
  • wir ziehen uns schnell an (Anziehen nachstellen)
  • laufen aus dem Haus (Laufbewegung)
  • ein Stückchen müssen wir durch die Stadt (gehen)
  • und schon sind wir in der freien Natur, wo keine lauten Autos fahren
  • wir stampfen durch den tiefen Schnee (linke / rechte Knie ganz hoch heben), der Schnee ist sehr tief wir müssen und anstrengen.
  • jetzt sind wir bei einem Bach angelangt und überspringen diesen mit Anlauf (Schwung nehmen und springen)
  • seht einmal, dort drüben steht ein alter Futtertrog, den können wir als Zielscheibe für unsere Schneebälle benützen, wir bücken uns und formen ein paar Schneebälle und werfe sie in den Futtertrog (jedes Kd. nicht sich einen Zeitungsball aus dem Kübel und versucht diesen in den anderen Kübel zu schießen)
  • jetzt haben wir aber kalte Hände bekommen, damit uns wieder warm wird, müssen wir uns bewegen, wir hüpfen am Stand, kreisen die Arme, wir überkreuzen die Arme und klopfen gegen die Schulter.
  • Gott sei Dank ist uns wieder warm geworden und wir setze unseren Spaziergang fort. Der Weg führt uns eine Stückchen durch den Wald. Die Bäume sind ganz dick mit Schnee bedeckt. Äste hängen tief herunter, wir müssen uns bücken auf allen Vieren, damit wir unter den schneebedeckten Ästen (hervor-) durchkommen. Endlich geschafft!
  • Wir gehen weiter auf dem verschneiten Waldweg – vor uns ist noch niemand gegangen. Unsere Fußabdrücke sind deutlich zu erkennen. Doch nun machen wir uns einen Spaß! Wen jemand hinter uns kommt, wollen wir ihn verwirren, indem wir ganz seltsame Fußabdrücke im Schnee hinterlassen.
  • Wir steigen mit dem rechten Fuß über den linken und umgekehrt;
  • unsere Fußspuren sehen nun aus, als ob wir die Schuhe verkehr angehabt hätten
  • Seht dort drüben ist eine Lichtung mit einer herrlichen Winterlandschaft, wir treffen uns dort im Sitzkreis.
  • Nun ziehen wir unsere Wintersachen wieder aus.
 

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